Teil eines Werkes 
2. Theil (1826) Das Verhängniß / von Fr. Laun
Entstehung
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Truͤmmern, wenn ihr euern Beiſtand verweigern ſolltet. Die Gemeinde von London ſpricht jetzt zu euch durch meinen Mund. Sie beſchwoͤrt in euch den Einzigen, von dem ſie mit Zuverſicht ihre und des Vaterlandes Rettung erhofft, euch dem ehrenvollen Rufe nicht zu entziehen.

Herr Erzbiſchof antwortete Hereford was berechtigt die Stadt London, zu reden fuͤr das ganze Reich?

Ihr und des ganzen Reiches gemeinſchaftli⸗ ches Elend. Wer koͤnnte in einem Lande, aus

dem der Unſinn alles Recht verdraͤngte, wohl eher

berechtigt ſeyn, den erſten Anſtoß zu geben zu einer Beſſerung, zu handeln im Namen des Gan⸗ zen, als eben dieſe ungeheuere Stadt, die im jetzi⸗ gen Falle gewiß vom geſammten England Segen dafuͤr zu erwarten hat? Oder ſollte ein großes Koͤnigreich dazu verdammt ſeyn, von den zerſtoͤ⸗ renden Launen eines Wahnwitzigen beherrſcht zu werden? Nimmermehr! Sein Reich iſt auch be⸗ reits zu Ende. Allenthalben erhebt ſich ſchon die Verzweiflung, den Scepter aus einer Hand zu reißen, die ihn nur zum allgemeinen Verderben zu fuͤhren weiß. Und einzig, daß dieſes nicht ge⸗ ſchehe, daß das Nothwendige bewirkt werde, ohne