Teil eines Werkes 
2. Theil (1826) Das Verhängniß / von Fr. Laun
Entstehung
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Betragen ſichtbar gegen den, der ſich bereits als den kuͤnftigen Gemahl ſeiner Tochter betrachtet hatte. Auch vom Koͤnige und deſſen Gemahlin erfuhr der Herzog von Hereford dieſelbe huldvolle Aufnahme als zuvor. Wie zeither wurde ihm zu Ehren manches Hoffeſt angeſtellt, und wenn er nicht auch ſeine zeitherige Laune und Gewandtheit immer bei der Hand hatte, ſo ruͤhrte das von dem Umſtande her, daß die verwitwete Marie von Eu an keinem dieſer Feſte Theil nahm und uͤber⸗ haupt, unter dem Anfuͤhren fortdauernder Kraͤnk⸗ lichkeit, den Hof nicht beſuchte. Es hieß, ſie bringe zu Wiederherſtellung ihrer wankenden Geſundheit den Fruͤhling auf dem Lande zu.

Das Grundloſe dieſes Vorgebens entdeckend und beſorgend, daß daſſelbe wirklich ſeinetwegen gebraucht werde, verlangte der Mann, der ſich ſchon eine Zeit lang als ihren Braͤutigam betrach⸗ tete, vollige Gewißheit daruber, und entdeckte dem Ritter Oldſon und noch einem, welcher die Hei⸗ rathsunterhandlung zeither geleitet und in den letzten Wochen Hinderniſſe gegen die Fortſtellung derſelben gefunden hatte, den Auftrag, geradezu bei dem Herzoge von Berry auf den endlichen Abſchluß der Angelegenheit um ſo dringender an⸗