Teil eines Werkes 
2. Theil (1826) Das Verhängniß / von Fr. Laun
Entstehung
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zeitherigen beunruhigenden Nachrichten, nach denen der Koͤnig die Guͤter des verſtorbenen Johann von Gaunt eingezogen haben ſollte, erfuͤllt, weil ja doch hieraus nichts als Unheil, ſelbſt fuͤr Ri⸗ chard, folgen koͤnne. Allein der Graf von Sa⸗ lisbury, ſtatt, wie Hereford zu denken berechtiget war, ſich bei ihm einzuſtellen, hatte nur dem Koͤ⸗ nige von Frankreich aufgewartet, auch dieſem eine, ſchwerlich willkommene, Botſchaft uͤberbracht. We⸗ nigſtens wollte man Laute des Unwillens gegen ihn vom Monarchen im Vorſaale vernommen ha⸗ ben, dazu ließ der ſeitdem aͤuſſerſt verſtimmte Koͤ⸗ nig ſaͤmmtliche Prinzen ſeines Hauſes zuſammen⸗ berufen zu einer Berathung, die, aus den duͤſtern Mienen abzunehmen, welche ſie zuruͤckbrachten, eben kein troͤſtliches Reſultat gewaͤhrt hatte. Nicht wiſſend, was er denken ſollte von den Dingen, die ihm hieruͤber hinterbracht wurden, eilte der Herzog von Hereford Abends nach dem Palaſte des Herzogs von Berry, Aufſchluß von dieſem zu erbitten, und wenn er auch, wie ſeine dunkeln Zimmer vermuthen ließen, abweſend wal, ſo ſagten ihm doch die erhellten Fenſter der Graͤ⸗ fin von Eu, daß dort vielleicht der Zweck Ganges zu erreichen ſey.