Teil eines Werkes 
2. Theil (1826) Das Verhängniß / von Fr. Laun
Entstehung
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zu ziehen, wohin er ihn begleiten ſollte. Allein der Herzog von Lancaſter, der ſeinem Sohne die Erlaubniß dazu beim Koͤnige Richard auswirken ſollte, ließ ihm durch den Ritter Dinorth, den er in dieſer Angelegenheit an ihn geſandt hatte, davon abrathen. Dieſer Ritter brachte uͤberhaupt dem Herzoge ſehr unwillkommene Nachrichten aus ſeinem Geburtslande zuruͤck. Sein Vater, der Herzog von Lancaſter, war durch den immer tie⸗ fern Verfall eines Reichs, zu deſſen Erhebung er ſelbſt ſo weſentlich beigetragen hatte, allmäͤhlig in eine Krankheit gerathen, von der er nach der Mei⸗ nung der Aerzte nicht wieder ganz geneſen konnte.

Einen beſondern Schreck erlebte Ritter Old⸗ ſon noch dabei. Herefords Abgeſandter hatte auch an ihn einen Brief mitgebracht, unverkennbar von Frauenhand uͤberſchrieben, und der Herzog, der ihn zufaͤllig erblickte, auf die Schreiberin rathend, ſol⸗ chen ſogleich an ſich genommen, ihn dem Empfän⸗ ger zuzuſchicken. Statt deſſen aber uͤbernahm er die Aushaͤndigung in Perſon.

Arthur, der Rede wohl eingedenk, welche ſein Gebieter ihm uͤber die Leidenſchaft fuͤr Blancen noch kurz vor der Abreiſe in London zu verneh⸗ men gegeben, hatte lange ſchon fruchtlos nachge⸗