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Erzählungen von Friedr. Laun, Carl Streckfuß, Gustav Schilling und Friedr. Kind
Entstehung
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34 hielt. Der Baron feohlockte, und erſuchte mich, ſein Secundant zu werden.“ e½

„So unangenehm es mir auch war, mich in die Schlägerey verwickelt zu ſehen, ſo rieth mir doch die Freundſchaft, es nicht von der Hand zu weiſen,

und die Freundſchaft hatte, wie ſich bald zeigen wird, vollkommen Recht gehabt. Zum Orte des Duells war der Saal desſelben Wirthshauſes in der Nähe auserſehen, wo die Geſchichte ihren Anfang genom⸗ men hatte, weil dieſer Saal, in der Regel, nur dann oſfen ſtand, wenn es Tanz am Orte gab.“

„Dieß Mahl aber hatte man ſich darin verrech⸗

net. Da gerade Sonntag war, ſo hatten einige

Handlungsdiener ſchon vor uns mit ihren Mädchen Beſitz von dem Saale genommen. Der Baron bath dieſe hierauf, daß ſie ſich in ein anderes Gemachbe⸗ geben möchten. Allein ſo höflich er ſich auch dabey benahm, ſo glaubten die Handlungsdiener doch viel⸗ leicht zu ihrer und ihrer Mädchen Ehre die Behaup⸗ tung des früher eingenommenen Platzes ſchuldig zu ſeyn, und wurden daher, da alle Vorſtellungen verge⸗ bens waren, durch den Baron ganz allein, F hinausgeworfen.“ „Das Duell ging vor ſich. Wahrſcheinlich wa die Wallung, worein den Baron die Epped mit den Handlungsdienern geſetzt hatte, daran Schuld daß er dieß Mahl den Degen bey weitem nicht

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