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„Ich werde nur einige Worte ſprechen,« rief er.»Ich bin nicht hierhergekommen, um zu ſprechen, ſondern um zu ſterben. Ich ſterbe als Proteſtant und treuer Anhänger der anglikaniſchen Kirche.*
»Ich muß mir erlauben, Euch eine Bemerkung zu ma⸗ chen, mein lieber Sohn,« unterbrach ihn Turner;»Niemand — Ihr wißt dies wohl— Niemand, welcher nicht anerkennt, daß jeder Widerſtand gegen den König ſtrafbar iſt, kann als Mitglied der anglikaniſchen Kirche betrachtet werden.«
„Ihr wiſſet, mein Vater,« entgegnete der Verurtheilte mit großer Ruhe,„daß wir uns hierüber eben ſo wenig ver⸗ ſtändigen werden, als über die Frage meiner Liebe zu Lady Henriette Wentworth. Ja, ich werde ſie lieben bis zu meinem letzten Seufzer, und ich würde glauben, eine abſcheuliche Feig⸗ heit zu begehen, wenn ich nicht vor meinem Tode die Gefühle ausſpräche, von welchen mein Herz erfüllt iſt.«
„Mein guter, mein edler James!« ſagte Henriette leiſe. »Ach, wie unwürdig bin ich Deiner, ich die ich an deinem Muthe zweifelte!«
Mittlerweile hatten die Biſchöſe den Herzog von Mon⸗ mouth abermals unterbrochen und das Volk, welches dieſem blutigen Drama beiwohnte, ſah jetzt einen Auftritt, der noch nie auf einem Schaffot vorgekommen war und ſich auch nicht wieder erneuern ſollte— einen Auftritt den man unmöglich glauben würde, wenn nicht alle Geſchichtſchreiber der dama⸗ ligen Zeit uns die ſeltſamen und entſetzlichen Einzelnheiten desſelben übereinſtimmend überliefert hätten.
»Denket, gnädigſter Herr,« ſagte Ken,„denket an den feierlichen Augenblick, der Euch bevorſteht, und beleidigt die Majeſtät desſelben nicht durch unpaſſende Reden.«


