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die hohe Meinung, die ich mir von Euch gebildet, auf einer feſten Grundlage beruht. Die Klarheit und die Richtigkeit eures Blickes haben für mich einen größeren Reiz als eure Schönheit. Ja, Ihr ſeyd in der That das Genie, welches bei einem ſolchen Project nothwendig iſt. Es handelt ſich nun nur noch darum, Miß Suſanne, Euch die Mittel in die Hände zu geben, deren Ihr bedürft, um dieſes Project bis in ſeine geringſten Einzelnheiten auszuführen. Erſtens müßt Ihr die⸗ ſes Haus verlaſſen, welches für Euch fortan zu beſcheiden iſt. Ihr werdet ein bequemeres Hotel in Soho⸗Fields bewohnen, welches ſoeben einem Anhänger Monmouth's mit ſeinen übri⸗ gen Beſitzungen confiscirt worden iſt.«
„In Soho⸗Fields, ſagt Ihr?s rief Suſanne mit beweg⸗ ter Stimme.„In Soho⸗Fields? Wem hat dieſes Hotel denn gehört?*
„Sir Charles Murray.«
„Und dieſes Haus will man mir geben?
„Ja, Miß Suſanne.*
„Niemals, niemals!« murmelte die Irländerin mit dumpfer Stimme.„Niemals werde ich dieſes Haus an⸗ nehmen.*
„Aber warum nicht? Es iſt ſehr gut eingerichtet, es iſt ſogar ſehr ſchön, die Gärten ſind die prächtigſten, die es in London gibt. Ihr könnt dort auf glänzende Weiſe alle Perſo⸗ nen empfangen, an deren Bekanntſchaft Euch liegen wird.«
Dykvelt hätte noch lange ſprechen können— Suſanne hörte ihn nicht mehr. Der Name Soho⸗Fields und Sir Char⸗ les Murray hatten in ihr eine Menge peinlicher Erinnerungen erweckt. Ihr Auge war ſtarr, ihre Lippen bewegten ſich, brachten aber kein Wort hervor.*


