Teil eines Werkes 
[3. Band] (1858)
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der Herzog von York und andere Katholiken welche damals hohe Staatsämter bekleideten, genöthigt waren, dieſelben nie⸗ derzulegen. Der Bruder des Königs mußte ſeiner Würde als Großadmiral entſagen und that es mit Zähneknirſchen. Ihr könnt Euch denken, wie ſehr er dieſes Geſetz, welches vor allen Dingen ihn und mit ihm ſeine Glaubensgenoſſen traf, verab⸗ ſcheuet und wie gern er es aufheben möchte. Und er muß es aufheben, Miß Suſanne, er muß wenigſtens beginnen, unauf⸗ hörliche Angriffe darauf zu machen, indem er zu den bürgerli⸗ chen und militäriſchen Aemtern eine Menge Katholiken ernennt, die er von dem durch die Verfaſſung und die Geſetze Groß⸗ britanniens verlangten Eide dispenſiren wird. Dies wird ein erſtes und ſicheres Mittel ſeyn, um in den Maſſen des Volkes. im Unterhauſe und ſelbſt im Oberhauſe eine gewaltige Aufre⸗ gung hervorzurufen. Und bemerket wohl, daß dies auch die Maßregel ſeyn wird, deren Annahme die geringſte Schwierigkeit darbietet.

»Allerdings halten ſich die vornehmſten Katholiken, die früher durch die Teſtacte getroffen worden ſind, glücklicherweiſe entfernt. Zwar ſind William Herbert, der Graf von Powis und John Lord Bellaſyſe, beide Anführer der katholiſchen Ariſtokratie, der Meinung, daß ſie, wenn ſie vorzeitig verſuchen wollten, ſich in den Cabinetsrath und in das Oberhaus einzu⸗ drängen, ihre Schlöſſer und ihr Vermögen aufs Spiel ſetzen würden. Dieſen zollt der Papſt Innocenz XI. unverhohlen Bei⸗ fall. Es gibt aber auch noch Andere, welche, durch die Agen⸗ ten der mächtigen Geſellſchaft der Jeſuiten angetrieben und in deren Herzen noch die Erinnerung an frühere Wunden lebt, den König Jacob unaufhörlich mit ihren grimmigen Beſchwer⸗ den belagern. Da ſie nichts zu verlieren haben, ſo machen ſie