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»Wohlan.« entgegnete Roſe,„ich muß Euch aufrichtig geſtehen, mein vortrefflicher Mr. Ketch, daß ich weit entfernt war, ein ſolches Intereſſe von eurer Seite zu erwarten. Ihr könnt nicht glauben, wie ſehr Ihr dadurch mein Herz gerührt habt und ich hoffe, daß Ihr nun den Ausdruck meiner Dank⸗ barkeit nicht zurückweiſen werdet. Ich verſichere Euch, daß ich die Lectionen, welche Ihr mir anbietet, mit unendlichem Ver⸗ gnügen annehmen würde, wenn ſie mir etwas nützen könn⸗ ten, wenn ich noch berufen wäre ſie in Anwendung zu bringen.*
»Wie! Ihr ſehd alſo abgeſetzt, oder Ihr habt eure Ent⸗ laſſung gegeben?«
»Weder Eins noch das Andere, lieber Freund, aber My⸗ lord Jeffreys hat geſchworen, daß ich auf der Folterbank ſter⸗ ben ſolle.*
»„Und braucht Euch das abzuhalten, meine Lectionen anzuwenden, lieber Roſe?«
»Wie mir ſcheint, iſt dieſe Abhaltung allerdings eine ſo triftige wie es nur eine geben kann.«
»Dies wäre unbeſtreitbar, wenn Mhlord Jeffreys ſei⸗ nen Schwur hielte, aber Ihr wißt wohl, daß er dies nicht thun wird.*
»Das weiß ich nicht. Habt Ihr vielleicht Grund zu glau⸗ ben, daß er mich nicht hängen laſſen wird?«
»Ja wohl, und einen ſehr wichtigen. Es gibt jetzt zu viel Leute zu hängen, als daß man auf den Einfall kommen könnte, den Henker ſelbſt aufzuknüpfen.«
»Aber Ihr, mein lieber Ketch, ſeyd Ihr denn nicht noch da?s
»Habe ich Euch nicht geſagt, daß ich meine Entlaſſung gegeben?*


