Teil eines Werkes 
[3. Band] (1858)
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»Wie, Chiffinch, euer Genie tritt vor einer ſo einfachen Schwierigkeit zurück! Bei der Hölle, ich ſehe wohl, daß die Liebe zu dieſem unglücklichen Mädchen Euch den Kopf auf viel ärgere Weiſe verdreht hat, als ich anfangs glaubte. Wir müſ⸗ ſen alſo unſern ſo eifrig gehegten Plänen entſagen. Wir müſ⸗ ſen darauf verzichten, jene Haufen von Guineen aufzuthürmen, deren gigantiſche Phyramide unſere Phantaſie bis in die Wolken emporſteigen ließ. Wir müſſen verzichten ich auf die Staatsſiegel, Ihr auf Suſannens Schönheit ich auf Alles was der Ehrgeiz bringt; Ihr auf alles was die Liebe gewährt*

Aber warum denn, Mhlord? Sind denn nicht noch an⸗ dere Rebellen feſtgenommen worden, von welchen man das ziehen kann, was wir Lord Grey nicht abverlangen können?

»Guter Gott, was für ſtumpfſinnige Stunden hat doch zuweilen ſelbſt der klügſte Menſch! Wie, Chiffinch, begreift Ihr denn nicht, daß das von Lord Grey bezahlte Löſegeld den König bewegen wird, die Augen vor jedem andern zu ver⸗ ſchließen, welches wir ſpäter von den andern Verurtheilten erpreſſen können?«

»Ich bin ohne Zweifel, wie Ihr eben ſagtet, Mylord, ſehr ſtumpfſinnig,« antwortete der Page in pikirtem Tone, denn ich begreife durchaus nicht, was Euch ſo handgreiflich klar zu ſehn ſcheint.*

»Wie, Chiffinch,« rief Jeffreys mit einer heftigen An⸗ wandlung von Zorn,wollt Ihr vielleicht meiner ſpotten? Wagt Ihr zu behaupten, daß, wenn der König von Lord Grey vierzigtauſend Pfund Sterling bekommt, er ihn nicht begna⸗ digen wird?*

»Aber dann bekommt ſie ja der König?*

»Nun, wer ſoll ſie denn bekommen?«