Teil eines Werkes 
[3. Band] (1858)
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Jacobs M. zu allen Stunden des Tages und der Nacht offen ſteht.

»Ich habe Euch gefragt, Mylord, woher Ihr wüßtet, daß Lord Henry Lisle Suſannens Geliebter iſt?« wieder⸗ holte Chiffinch mit vor Bewegung zitternder Stimme.

»Nun, ſelbſt wenn ich es nicht ſchon längſt geahnt hätte,« entgegnete Jeffreys,würde der Eifer, mit welchem Suſanne nach dem Weſten geeilt iſt, um dieſen ſchönen jun⸗ gen Mann dem Tode zu entreißen, die Energie, welche ſie ent⸗ wickelt, um meinen Abgeſandten feſtnehmen zu laſſen, es mir ietzt auf das offenkundigſte beweiſen.«

Ich ſehe darin allerdings große Wahrſcheinlichkeiten,« entgegnete Chiffinch mit düſterer Miene,aber am Ende doch nichts weiter als Wahrſcheinlichkeiten.«

Vielleicht habt Ihr ſagen hören,« fuhr Jeffreys fort, daß Perch Kirke dem Oberrichter durch zwei ſeiner Lämmer den in den rebelliſchen Grafſchaften feſtgenommenen Roſe, den Henker von London, zugeſendet hat. Es hat ſich ſogar das Gerücht verbreitet, daß dieſer Roſe mit den Waffen in der Hand in den Reihen der Rebellen gefangen genommen worden ſey. Dieſes Gerücht iſt von mir in Umlauf geſetzt worden das eigentliche Gerücht aber ſagt, daß Roſe's Ver⸗ haftung in dem Zelt des Generalmajors ſelbſt und ſo zu ſa⸗ gen auf Suſannens Befehl erfolgt iſt«

»Erlaubt. Mylord, Ihr wiederholet blos, was Ihr ſchon einmal geſagt habt,« unterbrach ihn Chiffinch.

»Wenn Ihr nur ſo viel Geduld hättet, mich ausreden zu laſſen! Die beiden Lämmer, welche den Befehl erhielten, Roſe die Hände zu binden, wechſelten, ehe ſie fortgingen, einige Worte mit der an der Thür des Zeltes ſtehenden Schildwache und hörten, während ſie dies thaten, Perch Kirke die ſchöne