Chiffinch nahm ſeinen Hut und Stock und lenkte ſeine Schritte nach der Thür, als Jeffreys lächelnd zu ihm ſagte:
„Ihr gehet, lieber Freund? Ihr wollt alſo nicht wiſſen, warum ich mich freue?«
Der Page ſah ſich um und warf dem Oberrichter einen zornigen Blick zu.
„Na,« fuhr Jeffreys fort,„jetzt wird er förmlich böſe auf mich! Wenn er wüßte, was ich ihm ſagen will!
Chiffinch kehrte ſchnell um.
„Nun dann ſprecht doch, wenn Ihr mir etwas zu ſch habt!« rief er ungeduldig.„Wißt Ihr vielleicht, wo ſie iſt?“
„Wer denn?*
„Nun zum Teufel— Suſannel«
„Ja.*
„Ha! wo iſt ſie denn?6
„Ich bin bereit es Euch zu ſagen, aber nur unter einer Bedingung, unter der ausdrücklichen Bedingung—*
»Und unter welcher?“
„Daß Ihr Euch mit hierher an dieſen Tiſch ſetzet und mit mir luſtig und heiter ſoupirt— verſteht Ihr mich?“
„Das hängt von dem ab, was Ihr mir ſagen werdet. Wo iſt Suſanne?*
„Vor vier Tagen war ſie in Weſton Zohland.«
„In Weſton Zoyland? Aber was zum Teufel hat ſie denn dort machen wollen?“
„Dumme Streiche.— Ihr ſeyd aber ſelbſt zum Theil daran ſchuld.«
„Ich? Wie ſo denn?“
„Wartet gefälligſt einen Augenblick. Ihr wißt jetzt, daß ſie nicht verloren iſt. Ihr könnet mir daher erlauben, zu be⸗ fehlen, daß man das Souper auftrage.«


