Teil eines Werkes 
[3. Band] (1858)
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Meine Befehle, Tom? Dieſe ſind heute leicht zu geben: Einen königlichen Ueberfluß der ausgeſuchteſten Gerichte und berühmteſten Weine ja wir werden heute Abend einmal von dem Gewöhnlichen abweichen. Koch und Kellner müſſen mir durch die Bereitung der Speiſen und die Wahl der Weine einen berühmten Magen tröſten, ein großes Unglück lindern, die Qualen einer unglücklichen Liebe auf einige Stunden ver⸗ geſſen machen.

Mr. Chiffinch ſoupirt wohl mit Euch, Mylord?« fragte Tom mit unbemerkb arem Lächeln.

Du willſt wohl ſagen,« antwortete Jeffreys erfreut zu ſehen, daß die Pfeile, welche er ſo eben auf ſeinen Collegen abgeſchoſſen, Toms Scharfſinn nicht entgangen waren,»Du willſt wohl ſagen. daß Mr. Chiffinch mir die Ehre erzeigen wird, meinem Souper zuzuſehen? Lege indeſſen ein Couvert für ihn auf. ich werde mein Möglichſtes thun, daß er nicht blos den gleichgiltigen Zuſchauer ſpiele, wie das ſeit einiger Zeit nur allzu oft geſchieht. Zu dieſem Zwecke empfehle ich Dir, heute Wunder zu thun, denn was mich perſönlich be⸗ trifft, ſo weißt Du, daß ich mit Wenigem zufrieden bin und daß der gewöhnliche Speiſezettel meines Hauſes mir immer genügt hat alſo geh doch nein, warte ich habe Dir noch etwas aufzutragen. Wird Mr. Birch heute Abend hier⸗ herkommen?*

Ja, Mylord; wenigſtens hat er geſagt, daß er kommen würde.«

Wenn er kommt, ſo wirſt Du ihn bitten zu warten, bis ich ihn rufen laſſe, und damit er nicht allzu ungeduldig werde, wirſt Du ihm auf meine Koſten ſo viel Flaſchen Port⸗ wein auftragen, als er verlangen wird jedoch nicht mehr