Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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ſagte ſie zu mir:Was fehlt Ihnen denn, mein Lie⸗ ber, Sie ſehen ganz zornig aus?.. Es iſt nicht meine Schuld, daß das Zuſchnüren meines Kleides ſo lange dauerte.

Wenigſtens ſollten Sie in Ihrem Zimmer blei⸗ ben. Glauben Sie, es mache mir ein Vergnügen, Ihre Nachbarin zu beſuchen... zuſammen zu kommen mit.. ich weiß nicht, wem... die Frauen Mattour und Leboeuf können ſehr ehrbare Perſonen ſein, ich zweifle nicht daran, allein ihre Geſellſchaft ſagt mir nicht zu.

Mein Gott! mein Lieber... Es thut mir ſehr leid.. ein ander Mal werde ich mich allein an⸗ kleiden.

Es war ſpät, wir mußten eilen, ſonſt hätten wir einen ſchlechten Platz bekommen. Wir gehen alſo die Treppe hinunter, ſteigen in das Cabriolet und fahren in das Theater.

Kaum ſaß ich im Gefährt neben meiner kleinen Blondine, deren Toilette ich muſterte, als ich vor einem äußerſt durchdringenden Geruch zurückbebte... es roch furchtbar nach Knoblauch. Ach Gott! kam es von dem Kutſcher oder von Ninie her?... Ich näherte michßbem Kutſcher, rieche aber nichts mehr; ich neigte mich zu Ninie ſie ſpricht mit mir.. ach! es war zum Umfallen...

Was fehlt Ihnen denn, mein Lieber?

Ninie, was haben Sie heute gegeſſen?

Was ich gegeſſen habe 2... Bohnen und Salat.

Sglat mit Knoblauch?