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lich etwas hitzig, ſie ruſt ihr oft drei Mal in einer Sekunde; aber ſie iſt im Grunde nicht böſe und hat meiner Tochter bereits zwei von ihren Kleidern gegeben.“
„Ah! das freut mich ſehr für Sie, Madame Lebveuf, um ſo mehr, als ich aus Erfahrung weiß⸗ wie ehrenvoll es iſt, ſeine Kinder an einem ſo guten Platze zu haben!.. und um ſo mehr, als Roſa ein⸗ mal Kammerjungfer werden kann, wenn ſie ſich im⸗ mer gut aufführt!...
„Ja, Madame Mattoux, ihre Frau hatte die Güte, ihr eine gute Ausſicht zu verſprechen... und wie Sie ſagen, für eine Mutter iſt dieß ſehr angenehm.. Nun haben meine drei Kinder Plätze und zwar alle drei in guten Häuſern; das hat man davon, wenn man ſelbſt mit gutem Beiſpiel vorangeht ich ſchmeichle mir damit!... Kindsmädchen mit ſechszehn Jahren!. das iſt hübſch!...
Madame Leboeuf ſah mich bei dieſen Worten an und ſchien das Wort an mich zu richten. Ich drehte mich mißlaunig um und betrachtete die Gemälde, welche das Zimmer zieren.
Als die Damen ſahen, daß ich auf ihr Geſpräch durchaus nicht achte, fuhr Madame Mattoux wieder fort:„Ich habe mit meinen Söhnen auch ziemlich Glück. Nichlaus macht ſich als Schuhmacher, ſein
WMeiſter iſt ſehr zufrieden. Von ihm ſind die Schuhe
der Frau Balluͤ; er hat auch eine neue Art, die Veberſchuhe zu befeſtigen, erfunden.“ Paul de Kock. 1I. 5


