Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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Iſt das nicht wahr?

Ich weiß nicht, was ich antworten ſoll, indeſſen ziehe ich in dieſem Augenblick Ninie vielen ſchönen Frauenzimmern vorz ich finde ſie viel hübſcher als geſtern: doch iſt ſie weniger im Putz, trägt ein ganz einfaches Häubchen, ein dunkles Kleid, eine Alepin⸗ ſchürze, und ſieht in dieſem Anzuge viel gefälliger, bürgerlicher aus, als in dem Staate, den ſie Tags zuvor trug.

Ich nahm ſie lächelnd bei der Hand und ſpielte mit jener weißen und fleiſchigen, obgleich beim An⸗ fühlen rauhen Hand, die ſie mir entriß. Darauf be⸗ trachtete ich Ninie von der Seite; umſonſt bemühte ſie ſich, ihre mürriſche Miene beizubehalten, und bald werden wir, wie ich wohl einſehe, uns ausgeſöhnt haben.. In dieſem Augenblick zieht ein lautes Ge⸗ lächter unſere Aufmerkſamkeit auf ſich. Der obere Theil der alten wurmſtichigen nußbaumenen Komode bricht unter dem Gewicht des mit Eiern, Mehl und Milch angefüllten Keſſels, worin Dubois den Teig ſo kräftig ſchlug, daß dieſer in die obere Schublade lief, zuſammen.

Alle tauſend Wetter!.../ ſagte Dubois,es ſcheint. mir, meine Theuerſten, bei Ihnen iſt Alles morſch!... Wenigſtens ſind ſechs Krapfen verloren gegangen.

Das iſt wüthend ärgerlich, fuhr Manette fort.

Man ſchöpft mit dem Punſchlöffel ſo viel als möglich den Teig wieder auf, erſetzt das Deſicit mit Waſſer, und um dem Ganzen einen beſſern Geſchmack zu geben, ſtürt Dubois in ſeinen Fracktaſchen, zieht