Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

109

Während Dubois die Komode, woraus er einen Tiſch macht, in die Mitte des Zimmers zieht, holen Ma⸗ nette und Charlotte Teller und Gläſer bei den Nach⸗ barn, Laura macht in dem Kamine das Feuer an, die große Amata reinigt die Pfanne und Ninie ſpült einige eiſerne ſchlechte Gabeln. Ich ſuche eine Stampf⸗ büchſe, oder wenigſtens einen Hammer, um den Zucker zu zerſtoßen, damit man die Krapfen damit beſtreuen kann, öffne ohne Umſtände die Schränke, finde in dem einen einen alten Waſſerkrug, mehrere alte Schuhe und eine Kerze; in einem andern etliche Lum⸗ pen, ein ziemlich hübſches Halstuch und eine Flaſche engliſche Wichſe; endlich erblickte ich ein Bügeleiſen, womit ich den Zucker zerſtieß.

Bald darauf kam Charlotte mit einem ſehr großen Keſſel, worin man den Teig machen wird, und einem Punſchlöffel zurück. Manette bringt einen Senftopf, um den Zucker hineinzuthun, und zwei Gläſer, wor⸗ unter eines mit Füßen, woran es nun mit Einſchluß deſſen, welches Charlotte beſitzt, der Geſellſchaft nicht mehr fehlt, zudem man wohl aus einem und dem⸗ ſelben Glas trinken kann, wenn man keine Compli⸗ mente macht. Die Patriarchen der guten alten Zeit theilten ihr Nachtlager mit ihren Gäſten; es dünkt mir, eine Griſette könne ihr Glas ganz gut mit ihren Freunden theilen.

Endlich hatte man Alles, was man brauchte, und bei jedem Gegenſtand, den man auf die Komode ſtellte, erfolgte ein unendliches Gelächter; die Armuth hat glſo bisweilen auch ihre komiſche Seite. Wenn