Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

89

„In der That hatte Jolivet, welcher bloß ein wenig eſſen zu wollen vorgab, das Geflügel, die Paſtete, die Käſe und ſo eben auch vollends das Confekt verſchlungen.

„Fürwahr, ich habe ganz in Gedanken gegeſſen,“ ſagte Jolivet;„Ihre Geſellſchaft hat mir Appetit ge⸗ macht.. überhaupt eſſe ich viel mehr in Geſellſchaft zu Haus hungert es mich nie. Nun, um welche Zeit werden Sie diniren?“

„Um halb ſechs Uhr; wir treffen einander im

Panoramagang... wir diniren bei Champeau.“

„Gut, ich werde mich einfinden... dieſes Con bleibt mir im Hals hängen. Deligny, haſt Du mir nichts zum Hinunterflößen 2“

„Willſt Du ein Gläschen Kirſchenwaſſer?“

„Ah ja, Kirſchenwaſſer: das iſt gut zur Verdauung.“

„O! der Vielfraß,“ rief Dubois;„er trinkt noch Kirſchengeiſt... Gieb mir auch ein Kelchchen, Paulz

bei mir iſt es angelegt, ich bedarf toniſcher Mittel; der verliebte flatterhafte Menſch muß Hammelscote⸗ leltes und geiſtige Getränke genießen, ohne dieſes, iſt er auf dem Hund!... Lebt wohl, junge Freunde,

35

ich werde nun Zucker und Martinique⸗Kaffee ver⸗

kaufen. Um halb ſechs Uhr im Panorama; dort

werde ich Ihnen in einem Modemagazin zwei Veſta⸗

linnen zeigen, deren heiliges Feuer ich ausgelöſcht

habe.“ Dubois geht fort. Jolivet entſchließt ſich endlich, vom Liſch aufzuſtehen; er ſicht auf ſeine Uhr und auf