Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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beiden Zimmern; vielleicht plaudert man, denn ich habe Bücher bei ihnen geſehen... warten Sie, ein wenig Geduld, am Ende geht man doch in's Bett. 3Und Ihr Gemahl, Ninie, wenn er merkt, daß Sie nicht bei ihm ſind?

O, der ſchläft für Viere!.. ſeien Sie unbeſorgt; zudem würde, wenn er auch aufwachte, er ſich ge⸗ wiß nicht erlauben, nachzuſehen, was ich mache. 1 Die Zeit vergeht; wir wechſeln nur ſelten einige Worte. Ich horche immer und Ninie begreift, daß ich

es geſchlagen, dann halb elf... und immer Niemand. Sie wird nicht kommen, ſage ich ſeufzend. Lielleicht; man muß noch warten. In einem Dorfe ſtört nichts die nächtliche Ruhe; dieſe tiefe Stille geſtattet mir nicht einmal, falſche

Ninie fallen die Augen zu; ſie erwartet ihren Lieb⸗ 5 haber nicht. Ich gebe alle Hoffnung auf, als ein

Geräuſch, wie das Rauſchen eines Kleides, zu meinen

Ohren dringt; ich ſtehe auf und gehe in den Gang hinaus, um zu lauſchen... man kommt.. ich höre leichte Tritte, die ſich nähern... mein Herz ſchlägt..

ſie iſt es ohne Zweifel. Ninie iſt verſtändiger als

ich und kommt mit der Lampe herbei; ja, es iſt

Auguſtine... ich ſehe ſie wieder; wiederum ſtützt**

ſich auf meinen Arm.

Sie iſt ohne Licht gekommen und doch hat ſie it Schritte beeilt. Bei meinem Anblic ſcheinen it . Kräfte ſie zu verlaſſen; ich halte ſie in meinen Arm

1 .

keine große Luſt zum Schwatzen habe. Zehn Uhr

Hoffnungen zu hegen. Even ſchlägt es elf Uhr und 3