Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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Mein Vater hat mir drei andere Briefe geſchrie⸗ ben; er begreift mein Betragen nicht. Aus jeder Epiſtel ſehe ich, daß er zornig war, als er ſchrieb, denn er fängt immer damit an, mich ſtark auszu⸗ zanken, indem er mir ſagt, daß ich des Glückes un⸗ würdig ſei, das mir aufbewahrt werde, und daß er mich nicht mehr ſehen wolle; dann wird er allmälig ruhiger, zankt weniger und ſchließt mit der Bitte, Paris ſchnell zu verlaſſen, indem er Mittel gefunden habe, mein Ausbleiben bei den Eltern derjenigen zu entſchuldigen, die er mir beſtimmt habe, und daß Alles noch gut gehe, wenn ich bald komme.

Ich habe ihm einen ſehr unterwürfigen Brief da⸗ gegen geſchrieben, worin ich ihm verſpreche, ihn bald zu beſuchen; allein ich ſchreibe kein Wort von der Heirath, die er mit mir vorhat, denn in Betreff dieſes Kapitels kann ich mich noch nicht entſchließen, ihm zu gehorchen, und doch wäre dieß das Geſcheid⸗ teſte, was ich thun könnte. Wie kommt es doch, daß ich, obgleich ich durchaus keine Hoffnung mehr in Bezug auf Auguſtine habe, ja nicht einmal ſo viel, ſie zu ſehen, wie kommt es, daß ich dennoch meine Freiheit bewahren will? Fort zu Juliette: ſie war ge⸗ ſtern, als ich dort war, nicht zu Hauſe, und ich habe ſie alſo zwei Tage lang nicht geſehen... und zwei Tage lang keine Nachricht von Auguſtine zu haben, das iſt wahrlich ſehr lang!

Ich treffe Juliette an; allein ihre Züge ſind nicht ſo heiter wie gewohnlic: Wolken ſind auf ihrer

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