Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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ſten: ſie iſt in dieſes Zimmer gekommen, iſt auf jenem Seſſel geſeſſen; hier hat ſie mir an den Tag gelegt, daß ſie mich liebt. Ach! ich will meine Wohnung nie verlaſſen.

Ich denke zuweilen an Dubois; ich weiß nicht, wo er gegenwärtig wohnt und habe nicht den Muth, ihn aufzuſuchen: die Traurigkeit drückt uns darnieder

und nimmt uns ſelbſt die Luſt, uns zu zerſtreuen. Aber eines Morgens tritt Dubois herein und über⸗ raſcht mich, den in Träumereien Verſunkenen.

„Du biſt hier!“ nuft er;„ich wollte es nicht glauben! Dein Portier ſagt ſogar, Du ſeieſt ſchon ſeit vierzehn Tagen in Paris; iſt es möglich? Du hätteſt in vierzehn Tagen alle Freundſchaft vergeſſen? Aber, was iſt Dir? Wie bleich und entſtellt ſiehſt Du aus; haſt Du dieſen Morgen Arznei genommen?“

„Ach, mein lieber Dubois, ich habe großes Leid gehabt, ſeit ich Dich nicht mehr geſehen habe!“

„Du haſt Kummer und beſuchſt mich nicht; das ſollſt Du mir wahrhaftig bezahlen. Aber wo fehlt es denn? Abermals ein Bankerott?“

„Die Frau, die ich liebte, die ich anbetete... Au⸗ guſtine iſt zu ihrem Gemahl zurückgekehrt!“

„Wie, die Liebe plagt Dich, magert Dich ab! und in dem Jahrhunderte des Lichts biſt Du ein ſolcher Eſel! He, Paul, komme zu Dir ſelbſt, mein Freund. Zum Teufel! ſonſt warſt Du doch nicht ſo

gar ſentimental! Fehlt es Einem in Deinem Alter,

bei Deiner Geſtalt an Frauenzimmern? Uebrigens weißſt Du wohl, daß ich meinen Freunden immer