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„Mein Freund, man hatte die Güte, mich auf einige Tage einzuladen, und...“
„Und Du bringſt da Monate zu, das iſt nicht ſo übel; das beweist, daß man Dich nicht auf einem Strohſack ſchlafen läßt. Uebrigens haſt Du recht: man muß die Gelegenheit benützen... Ich habe ſelten ein Landhaus, wo ich mich erholen könnte; die Griſetten beſitzen gewöhnlich keine Schlöſſer. Allein gewiß weißt Du, ſeit Du auf dem Lande wohnſt, nicht, was in Paris vorgeht... es gibt viel Neuigkeiten hier.“
„Was denn?“
„Jolivet iſt durch Jenneville ruinirt... Ich ahnte nicht, daß ich es ſo genau errieth, als ich es ihm vorausſagte; Du erinnerſt Dich vielleicht jenes Ta⸗ ges, wo wir ihn trafen...“
„Wie?.. ſpreche deutlicher.“
„Nun, zum Kukuk! Du weißt doch, daß er Jen⸗
neville ſechszigtauſend Franken geliehen hat... das
heißt, der Frau von Remonde, aber Jenneville hatte
ſich verbürgt.“
„Nun?“
„Nun! was kommen mußte, iſt nicht ausgeblie⸗ ben: Frau von Remonde iſt eines ſchönen Morgens mit einem jungen Ruſſen, oder Engländer, oder Türken abgereist... Sie hat den armen Jenneville da gelaſſen, um ihre Schulden zu bezahlen. Als man zu ihr kam, um zu verſiegeln, fand man, daß Nichts ihr eigen war und daß ſie ſelbſt den Eigenthümer des Hauſes, das ſie bewohnte, betrogen hatte. Als Jolivet dieß erfuhr, bekam er die Gelbſucht; allein


