Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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köſtlich! Nun, wollen Sie noch behaupten, Sie hät⸗ ten kein Verhältniß mit meiner Frau?

Ach, helfen Sie mir um's Himmels Willen, ihr Beiſtand zu leiſten; wenn dieß geſchehen, werden Sie mich bereit finden, Ihnen jede beliebige Satis⸗ faktion zu geben.

Ei, ich ſage es Ihnen noch einmal, ich hege keinen Groll gegen Sie!... Wer Teufels will Händel mit Ihnen anfangen? Beruhigen Sie ſich, die Ohn⸗ machten ſind nie gefährlich! Ich verlaſſe Sie, denn wenn Auguſtine die Augen aufſchlüge, müßte ich wieder eine tragiſche Scene mit anſehen, und dieſe ſind mir zuwider. Adieu.. Es freut mich nur, Ihnen bewieſen zu haben, daß ich mich nicht von Ihnen an der Naſe herumführen laſſe.

Er hat ſich entfernt, aber in dieſem Augenblicke ſehe ich nur ſie. Sie iſt immer noch beſinnungslos. Ich gieße friſches Waſſer und Eſſig auf ſie.. ich weiß nicht mehr, was ich thue.. ich fühle, ſelbſt kaum geneſen, daß mich die Kräfte verlaſſen.. ich knie vor ihr nieder, lege ihr Haupt auf meine Bruſt, ſchleppe mich mit ihr zum Fenſter und mache es auf. Ich ſchreie, ich rufe um Hülfe. Man öffnet meine Thüre und tritt ſingend zu mir ein.

Es iſt Dubvis, der, als er mich neben dem Stuhle knieen ſieht, worauf Auguſtine ſitzt, ausruft:Wie, es iſt eine Dame bei Dir, und Du läßt die Thüre offen ſtehen!

Ach, komm', komm', hilf mir ihr beiſtehen... Sie iſt ohnmächtig, ich weiß nicht, was ich anfangen