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weil er ſich ſo artig zu benehmen wußte... ſich im⸗ mer nach der neueſten Mode kleidete!... Wohlan... ich muß mein Landgut verkaufen.“
Jenneville ſteht auf und will fortgehen, worauf ich ihn bei der Hand nehme und nochmals Allem aufbiete.„Jenneville, überlegen Sie vorher noch, ehe Sie es auf's Aeußerſte treiben.“
„Was ſoll ich überlegen?. ich brauche Geld, ich muß durchaus Geld haben... können Sie mir hunderttauſend Franken verſchaffen?“
„Nein leider, wenn ich es könnte..
„Nun, mein Freund, ſo laſſen Sie mich mein Landgut verkaufen..
„Aber... Sie würden nicht nöthig haben, ſich Ihres Vermögens zu berauben, wenn Sie ſich mit Ihrer Frau wieder vereinigten.
„Mit meiner Frau! wieder meine Frau!.. ach, mein Freund, das iſt zu arg.. Bedenken Sie, daß, wenn Sie von meiner Frau reden, Sie mir einen Stich durch's Herz geben; Sie wollen mich vertreiben...“
„Nein, ich möchte im Gegentheil Ihnen zureden, dieſelbe beſſer kennen zu lernen, Sie bewegen, ihr Gerechtigkeit wiederfahren zu laſſen... Ich bitte, hören Sie mich noch einen Augenblick an... Sie haben Ihre Gemahlin falſch beurtheilt: ſie verehrte Sie. ſie ver⸗ ehrt Sie immer noch, ich weiß es gewiß; ſie hat Ihnen anſpruchsvoll, eiferſüchtig ſcheinen können, weil eine Frau im Anfang der Ehe nicht weiß, daß ſie ihrem Gatten viel Freiheit laſſen muß, aber von nun an, ſeien ſie es überzeugt, würde ſie Ihr Glück


