Zweites Kapitel. Eine Scene am Hafen.
Ich bin ſtolz auf den Muth, den ich gezeigt, und feſt entſchloſſen, nicht mehr zur Frau... Frau Lu⸗ ceval zu gehen; ich kann mich nicht daran gewöhnen, ſie Frau Jenneville zu nennen.
Um aber meinen Entſchluß zu befeſtigen, muß ich ſie mir aus dem Sinne ſchlagen, mich zerſtreuen. Ich bin wie jene Feiglinge, die ſich vor der Schlacht betrinken.
Ich kehre nach Haus zurück, will arbeiten, irgend ein Geſchäft anfangen... Aber nein, ich bin zum Arbeiten nicht ruhig genug, ich muß Lärmen, Bewe⸗ gung haben. ich will wieder ausgehen. da tritt Jolivet herein.
„Ei, Paul, habe ich letzthin nicht einen Regen⸗ ſchirm bei Dir liegen laſſen 2.. Sonſt befindeſt Du Dich gut? Einen braunen Regenſchirm.. ſtock⸗ artig.“
„Es freut mich ſehr, daß Du mich beſuchſt, Jo⸗ livet; was treibſt Du heute?“
„Ich?. wie Du ſiehſt, ſpringe ich überall herum und ſuche dieſen verdammten Regenſchirm....
„Sei ßlill mit Deinem Regenſchirm und ant⸗ worte mir.“
„D'rum mußt Du wiſſen, daß er nicht mir ge⸗ hört: ein Herr hat ihn mir vor drei oder vier Mo⸗ naten geliehen, ich hatte immer vergeſſen, ihn zu⸗ rüczugeben heute Morgen regnete es, und da
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