Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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meine Gedanken nicht beim Tanze, ſehe unaufhörlich rechts und links; meine Augen möchten unter die Bäume oder in die Gruppen, die mich umgeben, dringen; jeder Strohhut bringt meine Nerven in Zuckungen. Herminie muß immer zu mir ſagen:Es iſt an Ihnen... gehen Sie doch. nicht ſo. geben Sie doch Acht.

Jenneville, der uns zuſah, brach bei jedem Fehler, den ich mochte, in lautes Gelächter aus und rief: Das kommt von ſeinem Schwindel her.

Meine Tänzerin nimmt es nicht im Mindeſten übel, va ſie glaubt, ſie ſei an all dieſen Nachläßig⸗ keiten Schuld. Dem Fashivnabel und der Dame allein mißfalle ich. Ich weiß gewiß, ſie nehmen es ſich vor, nicht mehr gegenüber von mir zu tanzen.

Endlich ſchließt der Contretanz; ich freue mich unendlich darüber, begleite Herminie an ihren Sitz und laſſe ſie bei Jenneville allein, während ich fern vom Tanz mich zu beruhigen ſuche. Uebrigens iſt Auguſtine nicht mehr da, ich bin's feſt überzeugt; wahrſcheinlich verſteckt ſie ſich ſeitwärts unter dem Laubwerk.

Ich gehe einige Schritte in das Wäldchen hinein man nimmt mich beim Arme. Ich zittere am ganzen Körper, in der Meinung, ſie ſei es.. Nein, es iſt Ninie. Nun?. hat mich Adolph geſehen? hat er mit Ihnen von mir geſprochen 2

Nein, Ninie, er hat kein Wort von Ihnen ge⸗ ſprochen.