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„Was ſoll ich ihr aber rathen, ich? Kenne ich denn ihren Adolph? Uebrigens hat er ſie geliebt, und liebt ſie nicht mehr; darin ſehe ich nichts Außer⸗ ordentliches...“
„Verzeihen Sie mir, Sie wird Ihnen die Urſache ihrer Klagen mittheilen...“
„Ah! wenn ich alle Klagen der Jungfern, welche treuloſe Liebhaber haben, anhören müßte...“
„O! ich weiß wohl, Sie finden dieß ganz natür⸗ lich; aber ich, ich bin ſehr begierig, zu erfahren, ob ſie jenen Adolph wiederſieht.. kurz, was Sie Ihnen ſagen will. Sie werden ſie beſuchen, nicht wahr? Ich wage es nicht, Ihnen zu ſagen, daß ich es ha⸗ ben will, das wäre lächerlich, ich weiß wohl, daß ich keine Macht über Ihren Willen habe...
„Keine Macht!.. Ach Madame, ich wetde hin⸗ gehen, ich würde bis an das Ende der Welt gehen, wenn Sie es wünſchten. Doch geſtehe ich Ihnen, daß ich nicht begreife, warum Sie mich ſo gerne zu allen Frauenzimmern, die mir ſchreiben, ſchicken.“
„Ich werde Ihnen einmal den Grund hievon ſa⸗ gen.. Es iſt noch nicht zwei Uhr, Sie können dieß Mädchen heute noch ſehen; heute Abend werden Sie mich beſuchen und mir mittheilen, was ſie Ihnen ſagen wollte...“
„Was! ich ſoll ſogleich hingehen!...
„Und heute Abend werden Sie mich wieder be⸗ ſuchen...
„Nun, Madame, ſo will ich denn fortgehen und mich zu Jungſer Ninie begeben.


