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Ihnen, Herr Deligny; aus bloßer Gefälligkeit gegen mich ſind Sie in dieſem Haus geweſen... Ich bin Ihnen ſehr verbunden; könnte ich doch auch Etwas thun, das Ihnen angenehm wäre!...
„Wenn Sie könnten!... Ach, Madame! Sie dür⸗ fen nur ein Wort ſagen, um mich zum Glücklichſten auf der Welt zu machen!... Wenn ich nur Hoffnung hätte, einmal Ihre Gleichgültigkeit zu überwinden...“
„Herr Deligny, ich bitte Sie, ſprechen Sie mir nicht von Liebe. ſie darf, ſie kann nicht mehr in mir wohnen.“
„In Ihnen!.. und Sie ſtehen noch in der Blüthe der Jahre! Sie vereinigen Alles in ſich, um zu ge⸗ fallen und diejenigen zu feſſeln, welche Sie zu ken⸗ nen das Glück haben!...“
„Ich werde Ihnen wieder die Bedingungen un⸗ ſerer Freundſchaft in's Gedächtniß rufen müſſen!.„
„Ich ſchweige, Madame!...“
Ich ſagte auch wirklich nichts mehr, ſeufzte bloß und ließ die Unterlippe hängen.. das gewöhnliche Hülfsmittel des Liebhabers, deſſen Wunſch nicht er⸗ füllt wird; übrigens ein ſchlechtes Mittel, ſich Liebe zu gewinnen, wenn man ein trauriges Geſicht macht; wenn man aber wirklich verliebt iſt, iſt man unge⸗ ſchickt.
Nach einer Weile ſagt Frau Luceval in heiterem Tone zu mir:„Nun, mein Herr, werden Sie nie aufhören, zu ſeufzen, ſprechen Sie nicht mehr? Sie ſollen mit mir plaudern und nicht ſo traurig ſein. Ei! ich wollte Sie ſchon lange Etwas fragen..


