Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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„uUnd ohne Zweifel betet man auch ihn an?...“ „Sie wiſſen, daß dieß nicht immer der Fall iſt; wenn man viel liebt und wenn man viel geliebt wird. es ſchien mir im Gegentheil...“ „Es ſchien Ihnen.. was denn?.. was haben Sie bemerkt 2...

„Ich wollte bloß ſagen, daß die Frau von Re⸗ monde eine große Kokette iſt, und dieſe Frauen ſind ſelten ſehr verliebt..

„Ja, aber dieſe Frauen liebt man am meiſten..

„Nicht immer, Madame!“

„Nun, haben Sie Etwas geſehen, das Sie ver⸗ muthen läßt, dieſe Dame liebe Herrn Jenneville nicht?“

„Nein, Madame, nein, ich ſprach im Allge⸗ meinen.“

Es fiel mir nicht entfernt ein, der Frau Luceval

von dem Kniedrücken, den Fußtritten unter dem Tiſche und von der Einladung auf den Vormittag ein Wort zu ſagen; es iſt überhaupt durchaus nicht ſchön, die Schwachheiten einer Frau preiszugeben. Endlich zu ſagen, ich habe eine Eroberung gemacht, wäre dieß

nicht läppiſch von mir geweſen? Ich erzähle ihr A⸗

les auf's Genaueſte, was man bei der Frau von Re⸗ monde gethan hat, und verhehle auch nicht, daß ich achtzig Franken verſpielt habe, weil ſie mich zu dem Gange dahin aufgemuntert hat.

Auguſtine hört mich aufmerkſam an. Nachdem ich fertig war, ſagt ſie mit freundlicher, wiewohl etwas melancholiſcher Miene zu mir;„Ich danke