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Ach, ich bemerke Jenneville, aber er befindet ſich bei einem Herrn... es iſt Blagnard. Dieß iſt mir zuwider; ich wäre lieber allein mit Jenneville geweſen.
Dieſe Herren kommen mit offenen Armen auf mich zů.
„Mein licber Freund,“ ſagte Jenneville zu mir, „Sie werden mir böſe ſein; ich hatte nicht daran gedacht, daß Herr Blagnard mich heute zum Dini⸗ ren eingeladen hat; aber er macht meinen Fehler gut, indem er Sie erſucht, ebenfalls ſeine Einladung anzunehmen und hoffentlich werden Sie es nicht abſchlagen.“
Herr Blagnard verſichert mich in den höflichſten Ausdrücken, wie ſehr es ihn freuen würde, wenn ich ſeine Einladung annähme. Ich kann es unmög⸗ lich abſchlagen. Der Herr regalirt außerordentlich gern. Iſt es wohl Eitelkeit oder kluge Berechnung?
Herr Blagnard bewirthet uns bei Beauvilliers; ein Zimmer war für uns frei gehalten worden. Zwei ſehr elegante Herren fanden ſich dort bald bei uns ein. Man wartet uns auf. Wir ſind bloß zu fünf; das Diner würde für fünfzehn Perſonen hinreichen. Welcher Aufwand, welche Verſchwendung, welche ausgedachte Auswahl von Gerichten! Und Herr Blag⸗ nard bittet uns noch um Verzeihung, daß er uns ſo einfach bewirthe; das ſcheint mir denn doch etwas ironiſch zu ſein.
Während des Eſſens ſpricht man von Geſchäften, Luſtbarkeiten, vom Zinsfuß, dem neuen Theaterſtück,
Paul de Kock. LI. 2


