n Sonne allen Reiz frütherer hetagten Reubeh aus Her⸗ aus den Ort des der hohen bens, der feſtich ge luch hatte zu ihnen nuch I urickge⸗ hte einzl⸗ ktinrtute
verlaſſen
Mariens Geſchick war ſeine einzige Sorge, doch, nach⸗ dem er erfahren hatte, daß ſie von Iſabellen zurickge⸗ halten und beſchützt wurde, ſtellte er ſeine ſpärlichen Streifzüge in die Außenwelt gänzlich ein. Er hatte nichts mehr zu erfragen: der Schutz, welcher einer Jüdin ge⸗ währt wurde, konnte, wie er zweifellos glaubte, nur um den Preis ihres Glaubens erkauft werden. Und ſo trachtete der betagte Mann wirklich, das Bild ſeiner Nichte, die er aus Kerkernacht gerettet und dem Folter— tode entriſſen hatte, von der Tafel ſeines Herzens zu löſchen und jeden Gedanken an das vielgeliebte Kind ſeiner Schweſter fern zu bannen— ſo feſt überzeugt war er, daß der Einfluß der Königin und Arthur Stanley's Bitten Marien endlich ihrem väterlichen Glau⸗ ben entfremden und in die Arme der herrſchenden Kirche führen müßten.
Elf Monate waren ſeit Ferdinand Morales Tode verfloſſen, da ging Julian früher als gewöhnlich in den kleinen Tempel, las die für ſolchen Tag vorgeſchriebenen Gebete und ging dann hinaus, um das Grab des theu⸗ ren Verſtorbenen zu beſuchen. Doch als er das Thor des kleinen Friedhofs öffnete, gewahrte er zu ſeinem Er⸗ ſtaunen, daß auf der Stätte, der er ſeine Schritte zu⸗ lenkte, eine menſchliche Geſtalt bewegungslos hingeſtreckt lag. Athemlos eilte er näher, er erkannte das ihm wohlbekannte Novizengewand— es war Marie! Sie war auf der Königin Geheiß von Pater Dioniſio bis zur Grenze von Kaſtilien geführt worden, und hatte dieſem beim Abſchiede zugeſagt, nur in langſamen Tage—


