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Marie zu ſchützen. Er liebte und bewunderte Ferdinand Morales, der nie unſer Geſchlecht verachtet und verfolgt hatte. Einſt hatte er unſerem Hauſe wichtige Dienſte geleiſtet, und als er meine Hand begehrte und mich in meinem Glauben zu ſchützen ſchwor, ſegnete uns mein Vater, ehe er ſeine Augen für immer ſchloß. Ich weiß es— ich war ſchwach und that Unrecht, aber durfte ich meinem ſterbenden Vater geſtehen, daß ich einen Andern liebte? O gnädige Herrin, Tag und Nacht betete ich, daß ich Arthur nie wieder ſehen möchte, bis er meinem Herzen fremd geworden wäre!“
„Und nun,“ fragte die Königin,„da Morales todt und Arthur ſchuldlos iſt, iſt keines Deiner früheren Gefühle wiedererwacht? Arthur liebt Dich, Marie, ſo treu und wahr, wie ſelten ein Mann geliebt hat. Warum willſt Du ihn zurückſtoßen?“
„Und was ſollte die Jüdin an ſeiner Seite? Müßte nicht ſeine Liebe mir zur unaufhörlichen Verſuchung werden, von meinem Gotte abzufallen?“
„Nein— aber Dich mit Gott zu verſöhnen!“ antwortete Iſabelle.„Noch lagert eine düſtre Wolke zwiſchen Dir und dem Herrn der Welt, aber die Liebe zu dem jungen Engländer wird ſie verſcheuchen und Dich zu dem einzigen Borne des Heiles, zum Erlöſer führen, den Stanley verehrt. Ein Wort von Dir— und Du biſt Stanley's Weib! O ſprich es aus, Ma⸗ rie und laß mich erfahren, daß ich Dich von ewigen Qualen gerettet und in Dein Erdenleben ein Vorgefühl der himmliſchen Freuden getragen habe, die dereinſt jedes


