geheimen Inquiſition betreten hatte, ſah nie das Tages⸗ ßüinde hiel licht wieder. Die kräftigen Maßregeln, welche Ferdinand von füf und Iſabella zur Wiederherſtellung der öffentlichen Sicher⸗ Etrickgürt heit ergriffen, waren den Inquiſitoren nur eine Mahnung Vorſchein zu größerer Vorſicht. Nach wie vor wölbten ſich, den die volkrei Geſetzen des Landes zum Hohne, unter den Häuſern und Fanihe w 3 Paläſten der volkreichſten Städte unterirdiſche Gänge, die e u ſi von dem Angſtgeſchrei und Todesröcheln der gequälten regen, ſche Opfer wiederhallten. Gide gem Wenigen nur gelang es, durch eine an das Wun⸗ mun mand derbare ſtreifende Fügung, den ſchon ausgeſtreckten Klauen nichlich al
. der Inquiſition zu entſchlüpfen— dieſer Wenigen einer worden 1 war Julian Henriquez, Mariens Großvater, der erſte Be⸗ Henr wohner des vorhin beſchriebenen Thales. Vor der weit⸗ Pibe, ei reichenden geheimen Macht, in deren Kerkern er ſchon ge⸗ t ſch zwe ſchmachtet hatte, fand er hier Zuflucht und Sicherheit, warn git und ſchuf während eines fünfjährigen Aufenthaltes, von hieſlbe ge keinem menſchlichen Auge geſehen, dieſen entlegenen Schlupf⸗ dbat en 16 winkel zu einem trauten Aſyl für ſich und die Seinigen Unglckli um. Schien ſchon die Natur ſelbſt dies Fleckchen Erde ſe die ve
zu einem unzugänglichen Verſteck beſtimmt zu haben, ſo lebenden war es Julians geſchickte und unermüdliche Thätigkeit, In die deſſen Abſperrung von der übrigen bewohnten Welt ur ein
erfolgreich vollendete.
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Die Nachforſchungen der geheimen Inquiſition, deren Händen Henriquez auf ſo unerklärliche Weiſe entronnen war, wurden anfangs freilich auf das eifrigſte betrieben, dann aber bei völliger Erfolgloſigkeit lauer und läſſiger fortgeſetzt und zuletzt gänzlich eingeſtellt. Freunde und
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