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Marie Henriquez Morales : Erzählung / Grace Aguilar. Frei bearb. u. mit e. Vorw. vers. von J. Piza
Entstehung
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Prinzeſſin Johanna für ſeine Tochter hielt und wider⸗ rief den Vertrag mit Iſabellen. Ferdinand und Iſabella rüſteten, aber Heinrichs Tod verhinderte die Erneuerung des unſeligen Bürgerkrieges. In der Schlacht bei Fero unterlag auch die Kriegsmacht des Königs von Portugal, der Johanna gereirathet und ihre Anſprüche zu den ſei⸗ nigen gemacht hatte, und dem hart geprüften Caſtilien ward endlich der Friede wiedergegeben.

In den Stürmen und Gefahren, welche dieſer ſchwer errungenen Ruhe vorangingen, hatte ſich mancher brave Krieger in treuer ausdauernder Anhänglichkeit an das königliche Paar bewährt. Mancher in der Chriſtenheit hochberühmte Ritter kämpfte mit der ganzen romantiſchen Hingebung jener Zeit unter dem Banner Ferdinands und Iſabellens. Schon neigte ſich das Mittelalter ſeinem Ende zu, aber noch führte ein ritterlicher König ſeine wackeren Mannen gegen den Feind, noch ſtand eine in Glanz und Hoheit ſtrahlende Königin bereit, ihre treuen Kämpen mit den Zeichen ihrer Gunſt zu ſchmücken, und zum letzten Male verklärte die ſcheidende Sonne des Rit⸗ terthums den Hof von Spanien mit ihrem roſigen Lichte.

Solch ein ritterlicher, in allen Lagen bewährter Cha⸗ rakter war Don Ferdinand Morales. Im jugendlichen Alter von ſechszehn Jahren, als Page des Gonzalo de Lara, war er Zeuge der Verſammlung von Avila ge⸗ weſen. Seine Jugend, ſein ſtillernſtes Weſen, vielleicht auch ſeine auffallende Schönheit zog den jungen Alfonſo an, und bald umſchlang das Band der innigſten Freund⸗ ſchaft die Herzen der beiden gleichaltrigen Jünglinge.

Doch allz Vund, un gegangene lich geliel ſi zog in einr der Ergeh ofernder iniger B ſelte er i den Wni iten, wor lung ſtrec das Herrſ ollbeſtz Nannm ſicht die hichſen jl ſtoher indert d und anſp ing de