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Marie Henriquez Morales : Erzählung / Grace Aguilar. Frei bearb. u. mit e. Vorw. vers. von J. Piza
Entstehung
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Du ſtößeſ noch ſprichſt Wndern! geſprochen. ieſem ſchwe⸗ eine Liebe, Ich könnte äter!

er der Ton, Arthur jede vergebens gan n⸗ en in jenem ieden, und etzens wa immer wie⸗ t, ſie hatte Blick ſeines ſagen, wie

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Ich kann Deine liebreichen Worte nicht tragen, ſtammelte das arme Mädchen, willenlos an des Engländers Bruſt ſin⸗ kend und in langverhaltene Thränen ausbrechend. Doch eben ſo raſch ermannte ſie ſich, um ſich Arthurs leidenſchaftlicher Umarmung zu entreißen, und rief entſchloſſen:Es iſt Thorheit! Meinem Vater und Dir würde es Gefahr bringen, wenn Du länger hier zögerteſt. NRicht dahin! fügte ſie hinzu, als ſein Blick ſich fragend nach dem Hügel wandte,es giebt noch einen anderen und bequemeren Weg. Folge mir. Du wirſt nichts verrathen?

Nichts! war Arthurs feierliche Antwort, und Marie ging ſchweigend voran. Er folgte ihr auf einen anſchei⸗ nend endloſen Irrpfad, bis ſie endlich ſtill ſtand vor einer himmelhohen, rings um das Thal laufenden Felſen⸗ mauer. Sie bog einiges dichte Geſträuch zurück, wie durch unſichtbare Bewegung flog eine Thür auf und eine Wendeltreppe ward ſichtbar.

Marie ging wieder voran und Arthur eilte ihr nach. Hier und da drang durch ſchmale Riſſe ein trübes, ſpär⸗ liches Licht auf die unebene Treppe, bis beide, oben an⸗ gelangt, einen niedrigen, vielfach gewundenen Gang be⸗ traten. Wieder erhob ſich eine Mauer vor ihnen, wieder flog eine Thür auf, die ſich hinter ihnen ſchloß. Nur mit Mühe wanden ſie ſich mehrere hundert Schritte weit durch verſchlungenes Buſchwerk und Dornengeſträuch, das dem Auge jede Fernſicht raubte, als plötzlich Marie ſtill ſtand und Arthur befremdet umherblickte. Eine an⸗ ſcheinend unbegränzte Fläche, deren ebener Raſen zum

Theil mit Felstrümmern beſäet war, dehnte ſich ſtundenweit