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Marie Henriquez Morales : Erzählung / Grace Aguilar. Frei bearb. u. mit e. Vorw. vers. von J. Piza
Entstehung
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XIII

beider hier ſchwierig, wie es ſtets ſchwierig iſt, das Einfache und Würdige zu verſchönern, ohne deſſen Wirkung und Schönheit zu zerſtören; aber ſie wußte zuſammenzu⸗ drängen und zu vergeiſtigen, und alle ihre Gedanken und Gefühle waren in die Eſſenz der himmliſchen Liebe und Wahrheit getaucht. Wir find feſt davon überzeugt, daß, wenn dieſes junge Weib in den ſchrecklichen Zeiten der Verfolgung gelebt hätte, ſie um ihres Glaubens willen den Scheiterhaufen beſtiegen und ſterbend für ihre

ig und Für ihr ſie war Chriſten undert, e un beitrug,

be ein⸗ o ſcht, WMoörder gebetet haben würde. er Zeit olk ſie Ich habe dieſen Rittheilungen nur wenig hin⸗ Abreiſe zuzufügen. Den Leſern wird die unverkennbare Geiſtes⸗ rer ji⸗ ähnlichkeit der Verfaſſerin mit der Heldin ihrer Er⸗ is der zählung nicht entgehen. Wohl unbewußt übertrug ben in ſie die eigene hingebende Begeiſterung für den ange ſtammten Glauben auf die Trägerin ihrer Intentionen meinem und ſchuf in Mariens Leiden und Märtyrerthum ieleicht ein rührendes Abbild des eigenen Lebens, das trotz er Be Körperſchwäche und Krankheit einem großen Gedan⸗ eſt im ten geweiht blieb, und ob der raſtloſen Thätigkeit rieben. eines unabläſſig aufſtrebenden Geiſtes allzufrüh in inr Er⸗ den Staub ſank. Ihre Marie iſt kein propagirendes et Mitglied einer Kirche, das enthuſiaſtiſch und eifervoll vc Andersglaubende unter das Joch des Dogma's beugen will, ſondern die Tochter eines verſtoßenen Volkes, die, in den Traditionen einer tauſendjährigen Leidensge⸗ ſchichte aufgewachſen, nur in der Intenſivität eines * ichen Gemüthslebens Stärke und Halt findet, und

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