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Deinetwegen Vorwürfe genug gemacht, das kann ich Dir ſagen, und ich grolle Dir deswegen noch.“
„Lieber Percy! Was kannſt Du meinen? Wenn Du wüßteſt, wie ſchwer es mir bisweilen wird, geduldig zu ſein, Du würdeſt mich nicht ſo loben.“
„Ich meine, das letzte Mal als ich zu Haus war, war ich blind und grauſam und vermehrte dein Leid durch meine unnöthige Rauheit, und ich hatte keine Gelegenheit, Dir es bis zu dieſem Augenblicke zu ſagen, wie leid es mir that, als die Wahrheit bekannt wurde.“
„O, bitte, ſprich nicht davon, lieber Percy!“ bat ſeine Couſine, der die Thränen in die Augen traten, als er ſie zärtlich küßte.„Es war ganz natürlich, daß Du auf mich entrüſtet warſt, da ich Tante Emmeline zu große Noth machte und Euch alle Feiertagsfreude verdarb. Du brauchſt Dir keine Vorwürfe zu machen; aber willſt Du dahin wirken, daß Edward mit Euch geht?“
„Wenn Dir wirklich ein Gefallen damit geſchieht, Ellen? Aber ich thue es nur ungern,“ und er entfernte ſich ſehr widerſtrebend; da traf er Herbert.
„Du brauchſt nicht zu gehen, Perey!“ ſagte er lächelnd. „Meine ungnädige Couſine wollte mich nicht als ihren Boten abſchicken, aber ich habe mich ſelbſt und mit ſolchem Erfolge dazu gemacht, daß Eduard mitreiſen wird, Ellen!“
„Lieber Herbert, wie kann ich Dir dafür danken? Er wird ſich bei Euch viel glücklicher fühlen.“
„Mit mir nicht“, ſagte Herbert ſchelmiſch,„ich bleibe an ſeiner Stelle.“
„Du?“ wiederholte Ellen überraſcht.„O, lieber Her⸗ bert, das darf nicht ſein. Ich werde mich allein ſehr wohl befinden.“
„Immer noch ungnädig, Ellen? Wie, wenn ich den ganzen Morgen mich nach einer Entſchuldigung umgeſehen hätte, um zu Haus bleiben zu können, ohne meiner Mutter die Wahrheit geſtehen zu müſſen, daß ich mich heute zum Reiten nicht aufgelegt fühle? Wenn Deine Mienen ſo un⸗ gnädig wären, wie Deine Worte, würde ich mich vor Dir


