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Holder bluͤhet die Roſe, praͤchtiger ſchimmert der De⸗ mant,
Denn der ſonnige Strahl mehret das Leben, die
Kraft.— Da nun die Sonne ſo ſchoͤn, welch großer Meiſter erſchuf ſie? Der ſeines Geiſtes Licht ausſtroͤmt in Koͤrper und Geiſt, Der mit ſeiner Liebe Glanz erhellet den Erdball.—
Die Sonne iſt ſo mächtig, daß ſie über die ganze Welt herrſcht, und ſogar unter der Erde und unter dem Waſſer zeigt ſie ihre Wirkungen. Das iſt eine Macht! Alles liebt die Sonne, nur Schel⸗ me, Diebe, Freudenmädchen und lichtſcheue Nacht⸗ wögel, welche ein finſteres Gewerb treiben, lieben ſie nicht.
Der Mond. Die Sonne gleicht dem Golde, der Mond hat Sil⸗ berſchein: Von beyden zieht die Welt den groͤßten Reichthum ein. Drum ſollt' man Tag und Nacht dem großen Schoͤ⸗ pfer dienen, Für Lunas Silber⸗„Glanz, und fuͤr der Sonne Gold, Allein was thut man hier? Man ſchnarcht, wenn ſie erſcheinen, Man bleibt dem kuͤhnen Werk der Finſterniſſe plb⸗ Man deckt die Laſter zu mit ſchwarzem Flor der Racht, Das iſt es, was den Mond ſo garoft ſchamroth macht⸗
Aeltern.
Einige Aeltern brauchen keine Brillen, weil ſie ihren Kindern zu viel durch die Finger ſehen⸗ Sie dieſe in glle Geſellſchaften; in dem einfältigen
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