edlen Antlitz mit dem energiſchen Mund, der kühnen, leicht gebogenen Naſe, der hohen, majeſtätiſchen Stirn leuchteten zwei Augen, von 3 ſo unergründlicher Tiefe, ſo intenſtver Gluth, als hätte ein Sabl von der brennenden Sonne des Südens ſich in ihre Tiefe geſenkt. 4 Die Gräfin ging, oder ſchwebte unhörbaren Schrittes bis in die Mitte des Empfangsſaales, und ihr ſchönes Haupt ſeitwärts wendend, warf ſie einen einzigen langen prüfenden Blick durch die Reihe der Gemächer, die ſich da vor ihr aufthat. Dann wandte ſie ſich an ihren Haushofmeiſter, der in athemloſer Gpannung einem Wort von ihr entgegenharrte. 4 Nicht übel, mein Freund, ſagte ſie mit ihrer ſonprer, melodiſchen Stimme. Ich bin mit Ihnen zufrieden, und ich danke Ihnen. Sie haben Alles, wie es ſcheint, gut und glänzend arrangirt. 12 Wollen mir die Frau Gräfin nicht das Glück gönnen, Sie durch dieſe Säle geleiten zu dürfen, und von Ew. Gnaden zu erfahren, ob ich Alles Ihren Anordnungen gemäß irt und placiri habe? 3 fragte der Haushofmeiſtetrr. Wozu das, mein Freund? ſagte die Gräfin gleichgültig. ch
bin im Voraus überzeugt, daß Sie meinen Befehlen genügt haben, 8* und daß Alles gut arrangirt iſt. Für mich ſelbſt aber hat. gles⸗ Bischen Flittertand und dieſe Decorationspracht gar
und ich bin gar nicht neugierig es zu ſehen. 4
für, daß auch die Küche ihre Schuldigke
die auserleſenſten Speilen
Gaumen der


