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Officier an der Thür, und als dieſer bejahete, ſagte Potemkin: ſoll zu mir kommen, dann der Polizeiminiſter!
Er trat wieder in ſein Cabinet ein, und während er ſeinen Kammerdienern erlaubte ihn anzukleiden, trat der Juwelier Artan⸗ kopf in das Cabinet. Bleich, mit verſtörten Mienen blieb der Mann an der Thür ſtehen, die Anrede des Fürſten erwartend, der eben ſeine langen Mähnen der nothwendigen Procedur des Kämmens unterziehen ließ, und dabei auf einem Lehnſtuhl ſitzend wie ein Jongleur kleine goldene Bälle auf und nieder warf.
Gut, Artankopf, daß Du da biſt, ſagte Potemkin lächelnd. Ich habe eine Beſtellung für Dich.
Der Juwelier neigte ſich bis zur Erde nieder und murmelte einige unverſtändliche Worte, auf die Potemkin indeß nicht achtete.
Ich ſah da geſtern in Deinem Laden einen ſehr ſchönen Tafel⸗ aufſatz von Gold mit allerliebſten Statuetten.
Er iſt eine beſtellte Arbeit, beeilte der Juwelier ſich zu ſagen.
Ach, beſtellt, ſagte Potemkin lächelnd, ich kann ihn alſo nicht kaufen?
Unmöglich, Durchlaucht!
Ich beſtelle alſo bei Dir zwei eben ſolche Tafelaufſätze, hörſt Du, von derſelben Arbeit, und beſonders von demſelben Gewicht. Wie viel Goldwerth hat der Aufſatz?
Sechszigtauſend Rubel, Durchlaucht!
Die Augen Potemkin's leuchteten höher auf. Eine hübſche Summe, ſagte er. Alſo, hörſt Du, zwei ſolcher Tafelaufſätze ſollſt Du für mich arbeiten! Ich beſtelle ſie bei Dir! Sie müſſen in acht Tagen fertig und hier abgeliefert ſein.
Und die Bezahlung? wagte der Juwelier zu fragen. Wann wollen Ew. Durchlaucht die Gnade haben zu zahlen?
Ich will Dich gleich in dieſer Minute bezahlen, ſagte Potemkin lächelnd. Ich ernenne Dich zum erſten Hofjuwelier der Kaiſerin, unſerer allergnädigſten Herrin.
Der Juwelier ſchien indeß wenig entzückt über dieſe große Gunſt, ſondern blickte den Fürſten mit verzweiflungsvoller Angſt an.
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Ich beſchwöre Ew. Durchlaucht, ſagte er mit zitternder Stimme,
wollen Sie die Gnade haben, keinen Scherz mit mir zu treiben. Ich
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