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ſeine Vermittelung anflehen, und ihn bitten, daß er die Biſchöfe und die Geiſtlichkeit ermahne, Frieden mit mir zu machen.*) Was ſehen Sie mich ſo erſtaunt und traurig an? Ich mache meinen Frieden mit der Welt, mein Freund, ich ſtreiche mein Leben mit einigen Feder zügen aus, und gieße das Dintenfaß über meine Geſetze! Eilen Sie, die Decrete auszufertigen. Beſorgen Sie auch einen Courier, der nach Rom abgeht. Ich will ſogleich das Schreiben an den Papſt aufſetzen, denn wenn man als Bittſteller kommt, muß man ſchon eigenhändig ſchreiben. In einer Stunde kommen Sie hier herein, das Schreiben abzuholen, und jetzt eilen Sie Sich!
Nach einer Stunde trat der Cabinetsrath, dem kaiſerlichen Be⸗ fehl gemäß, wieder in das Cabinet.
Auf dem Schreibtiſch lag der ſchon beendete Brief des Kaiſers an den Papſt. Aber dieſe letzte furchtbare Demüthigung hatte die letzte Kraft des Kaiſers gebrochen.
Er lag ohnmächtig in ſeinem Fauteuil, und ſeine Lippen waren von dem Blut geröthet, das aus ſeiner Bruſt hervorſtrömte.
IX. Der Tod des Märtyrers.
Es war Alles vollbracht! Er hatte Abſchied genommen von ſeiner Familie, ſeinen Freunden, ſeinen Dienern, er hatte gebeichtet, und öffentlich, im Beiſein ſeiner Familie und ſeiner Freunde, das heilige Abendmahl empfangen.
Der Kampf mit dem Leben war ausgekämpft, alle Schmerzen waren überwunden. Mit heiterſtrahlendem Angeſicht lag Joſeph auf ſeinem Lager; kein Wort des Unmuths oder der Klage kam über ſeine Lippen. Er tröſtete die Weinenden, und hatte für Jeden ein
*) Groß⸗Hoffinger III. S. 279.


