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ſie in ihrem Hauſe als Gefangene bewachen, laſſen Sie ſie bedrohen mit der fuͤrchtbaren Strafe, aber geben Sie ihr in Gnaden vier Wo⸗ chen Bedenkzeit, und laſſen Sie in dieſen vier Wochen täglich einen . chriſtlichen Prieſter zu ihr gehen, um ſie zu unterrichten in der chriſt⸗ 4 lichen Religion. Dann am Ende dieſer vier Wochen wird ſie ſich entſcheiden, ob ſie Chriſtin oder Jüdin ſein will! Aber bedenken Sie wohl, daß, wenn ſie dies nicht thut, wenn ſie Deiſtin bleiben will, ich ſie alsdann der Strafe nicht mehr ent⸗ ziehen kann. Wenn ich dieſe Sache einmal den Gerichten übergeben habe, muß ich die Gerichte ihren Gang gehen laſſen und kann das
e Geſetz nicht beugen!
Ich fürchte nichts, Si i meine Tochter des Deismus n Hes e daß ſie enonmen werde!
chänehme Ihre Anklage an und werde das Nöthige verhängen Und nun eilen Sie Sich, Herr Baron, Ihren Brief nach Amſter⸗ dam zu ſenden. Hier iſt er! Diesmal wird man ihn auf der Poſt nicht meht zurücklegen, er wird abgehen, und einen Tag vor meinen Depeſchen in Amſterdam ſein. Leben Sie wohl, wir müſſen jetzt Beide unſere Pflicht thun, Sie als Kaufmann und ich als Kaiſer und als ſtrenger Richter! Sie werden dabei Procente verdienen, ich werde die letzten Procente meines Glaubens an die Menſchheit verlieren. Aber es muß ſein! Sie werden gerächt werden für allen Kummer, den dieſer ehrvergeſſene Verräther an ſeinem Kaiſer und an ſeiner Liebe Ihnen bereitet hat!
Es liegt mir nichts daran, daß dieſer Menſch geſtraft werde, ſagte Herr Eskeles Flies traurig, ich will nur meine Tochter wieder Vater und zu ihrem Glauben geben Sie
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haben, meine reuige Tochter zu ihrem zurückkehren ſehen! Nur um das iſt es, daß ich flehe: mir meine Tochter wieder, Majeſtät.
Wir wollen verſuchen, was Drohungen und Strenge vermag. Leben Sie wohl, Herr Baron!
Der Kaiſer reichte dem Banquier ſeine Hand dar, welche dieſer innig an ſeine Lippen drückte und dann langſam rückwärts gehend ſich der Thür näherte und das Gemach verließ.
Der Kaiſer blickte ihm voll tiefen Mitgefühls nach. Armer Mann, ſagte er leiſe, der Gram hat ihn ſchnell in einen Greis verwandelt.
Ja, jä, au gebe
verſchor
Glück
treuen
Kaiſ
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