Teil eines Werkes 
3. und letzte Abtheilung, Kaiser Joseph als Selbstherrscher : 3. Band (1857)
Entstehung
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gegeben, und klingendes Geld wollten ſie wieder haben. Sie wollten meine Banknoten nicht nehmen! Deſto beſſer, ſo nehmen wir ſie mit! Anderswo wird man ſich

ammen.

Gaüihe nicht ſcheuen, ſie zu nehmen, ſagte Arabella haſtig. An's Werk denn, zſeinen mein Geliebter, an's Werk! Sieh' zu, was Du den Augen Deines 26. Argus entreißen kannſt, verbrenne alle Papiere, welche Dich verdäch⸗ uſhihe tigen könnten, triff alle Vorbereitungen, laß Deine Koffer packen und — 35 reiſe ab. In Neuſtadt treffen wir zuſammen. Jetzt aber fort, fort, 1 Carlo, denn auch ich muß meine Vorbereitungen treffen, meine Koffer, Bechern meine Juwelen packen, mein Silberzeug verkaufen! Oh, ich werde b man dieſe Nacht keine Stunde des Schlafs genießen können, werde arbeite as uir und einrichten müſſen, und heimlich, damit es Niemand merkt, damit aline meine Gläubiger— doch ſtill, ſprechen wir nicht mehr davon. Lebe wo

wohl, mein Carlo, und laß die Wolken von Deiner Stirn verſchwin⸗ 3 den, laß die Furcht in Deinem Herzen erſterben. Morgen reiſen wir, en glü⸗ morgen biſt Du frei aller Sorge und aller Angſt! Addio, caro

ſen wit amico mio, addio! Sie reichte mit einem ſüßen Lächeln ihm ihre purpurnen Lippen wollen dar, und er preßte einen glühenden Kuß auf dieſelben. Dann geleitete ſie ihn bis zur Thür. 3 Auf morgen alſo, Carlo! dittags⸗ Auf morgen alſo, Arabella! Jetzt ſchloß ſich die Thür hinter ihm, jetzt war er fort. 1 24 Arabella legte ihr Ohr lauſchend an die Thür. Sie hörte ihn ammen! den Corridor hinunter gehen. Jetzt war er an der Treppe. Nun gs ellen, noch fünf Minuten, nun konnte er hinab gegangen und bis zum Laſten Ausgang gelangt ſein! . Da, da rollte ſein Cabriolet von dannen. Jetzt war er fort. r Graf Gelobt ſei Gott, er war fort! Mubles, gehun chtigten— ſchönen düftel. es Gelh 9*