Teil eines Werkes 
3. und letzte Abtheilung, Kaiser Joseph als Selbstherrscher : 1. Band (1857)
Entstehung
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ſammelt waren, dann blieb er mitten in dem Gemach ſtehen, und ein

finde Blitz ſeiner Augen fuhr an den Geſtalten ſeiner Generäle hin. he Meſſteurs, ſagte der König laut, wir brechen morgen von hier auf. Prol Die Generäle empfingen dieſe Nachricht in ehrfurchtsvollem träge Schweigen. elle Wir gehen morgen über die Elbe und dem Feind entgegen! ſagte der König mit lauterer Stimme. Bei dieſem Wort ſtrahlten alle Geſtchter auf, wie von einem Sonnenſtrahl getroffen, und wie aus einem Munde riefen Alle: Es lebe unſer König! Er lebe hoch! Der König bemühte ſich ein ſtrenges Geſicht zu machen. Still, Ihr alten Knaben, ſagte er, was ſollen denn die jungen Burſchen da draußen thun, wenn Ihr ſchon ſolch' Geſchrei macht! Seid Ihr alſo freudig, und meint, es müſſe gelingen, den Uebergang über die Elbe zu machen? Red' Er zuerſt, General⸗Major von Keller, Er hat Sich in der Affaire des Arrieregardegefechtes das Recht erworben, überall mitzuſprechen. Was meint Er, werden wir die Elbe paſſiren können? Suit Wir werden es, Ew. Majeſtät. Ich habe geſtern bei einer Re⸗ Sat cognoscirung einen Punkt entdeckt, wo wir hinüber können, ohne von den den Kugeln des Feindes allzuſehr moleſtirt zu werden. Geſt Gut! Jetzt Ihr andern Herrn! Sagt mir Cure Meinung! Der König hörte mit Aufmerkſamkeit den Urtheilen ſeiner Gene⸗ ihn räle zu, und ſein Antlitz ward immer heiterer und freudiger. jetzt Ich ſehe, daß wir Alle übereinſtimmen, ſagte er dann, und daß ſein wir Alle entſchloſſen ſind, den Angriff endlich zu wagen. Vorwärts alſo! Mögen ſich meine Soldaten morgen ihre Fourage im Lager ſein der Oeſterreicher ſuchen. Jetzt, Meſſieurs, nehmen Sie Ihre Schreib⸗ einn tafeln, ich will Ihnen die Ordres du jour für morgen ertheilen. Pfe Und mit dem alten gewohnten Feuer, dem ſcharfen klaren Geiſt Ga ſeiner großen Tage dictirte Friedrich ſeinen Generälen ſeine Ordres, wies er Jedem ſeine Stelle an in der Schlacht, zu welcher er morgen lich die Oeſterreicher zu zwingen beabſichtigte. geb Jetzt zu Pferde, meine Herren, zu Pferde, ſagte er dann. Ich imn habe Ihnen, als wir Berlin verließen, verſprochen, an den Tagen der Schlacht an Ihrer Spitze und zu Pferde zu ſein, und ich werde Wort ged

halten. Ueberall, wo die Gefahr iſt, werden Sie auch den König