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Hand, mit dem Lächeln ihres Mundes, mit dem Aufflammen ihrer Augen den ſchönen Kirchenfürſten zu grüßen, von dem Jedermann wußte, daß er ein großer Kenner der Frauenſchönheit, ein ebenſo vollendeter Weltmann als ein würdevoller Erzbiſchof ſei.
Der Fürſt Rohan hatte alſo dieſe Audienz, welche ihm die Kai⸗ ſerin ertheilte, zugleich zu einem öffentlichen Triumph für ſich gemacht, und er war ſich ſehr wohl bewußt, daß die Kaiſerin ſich darüber ärgern würde, und daß er damit Rache nahm für manche Zurückſetzung und Kränkung, welche er in der letzten Zeit vom öſterreichiſchen Kaiſerhof erlitten hatte.
Er ließ es daher ruhig geſchehen, daß das Volk, als er, vor der Burg angelangt, ſich in ſeinem Wagen erhob, in ein ſtürmiſches Jubel⸗ rufen ausbrach, und ſo über der Menge, gleichſam wie auf einem Thron ſtehend, breitete er ſeine beiden Arme aus, und ſegnete das Volk, welches ſofort verſtummte und auf ſeine Kniee niederſank.— Unter dem feierlichen Schweigen, das nun eingetreten war, verließ der Kar⸗ dinal ſodann ſeinen Wagen, und betrat das Kaiſerſchloß, gefolgt von ſeinen Officieren und Pagen, ſeinen Kammerdienern und Lakaien. Das Volk, welches ſich wieder von ſeinen Knieen erhoben hatte, jauchzte hin⸗ ter ihm her, und brachte dem ſchönen und freigebigen Kardinal ein drei⸗ maliges Lebehoch aus. So laut und tobend war dieſes Geſchrei, daß es ſogar im Innern der Burg gehört ward, daß es ſogar Maria Thereſia's Ohr erreichte; ſo lange und anhaltend war dieſes Geſchrei, daß es noch nicht verſtummt war, als der Kardinal Fürſt Rohan, ſein glänzendes Gefolge in dem Vorſaal zurücklaſſend, in den kleinen Em⸗ pfangſaal eintrat, in welchen ihn die Kaiſerin beſchieden hatte.
Maria Thereſia ſtand am Fenſter, und wandte ihr Haupt nur halb rückwärts nach dem Fürſten Rohan, der mit unübertrefflicher Würde und Anmuth ſoeben ſeine Verbeugung machte. Die Kaiſerin erwie⸗ derte deelher nur mit einem unmerklichen Kopfnicke
Kann mir der Herr Kardinal nicht erklären, wa Volkes bedeutet? fragte die Kaiſerin raſch und mit h
Toben des ſer Stimme.
Ich bin ſehr unglücklich, Ew. Majeſtät hierin nicht gefällig fein
zu können, ſagte der Fürſt ehrfurchtsvoll. Ich habe kein wüſtes Ge⸗ ſchrei und kein Foben vernommen, ſondern nur auf meinem m WWege hieher
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