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ſchwenkend in die Luft, ſetzte er ſeinem Renner die Sporen in die Seite und flog, wie vom Winde getragen, von dannen.
Und jetzt, meine Freunde, ſagte der Kaiſer, ſich an Lacy und Ro⸗ ſenberg wendend, jetzt kommt und helft mir dieſen Unglücklichen wenig ſtens eine kleine Linderung zu verſchaffen! Wir haben keinen Wein für ſie, aber wir haben Fleiſch und Brot! Es iſt wenig, aber es wird hinreichen, dieſe Leute vom Hungertode zu retten, bis der Wagen aus Prag kommt!
Und der Kaiſer eilte zu dem Wagen zurück. Schnell, Günther, ſchnell das Néceſſaire her.
Aber Ew. Majeſtät werden doch nicht daran denken, an dieſe ar⸗ men Leute zu vertheilen, was für Ew. Majeſtät beſtimmt war? fragte Roſenberg, welcher dem Kaiſer gefolgt war. Mein Gott, Sire, Sie wiſſen es alſo gar nicht, daß Sie den ganzen Tag noch nichts zu Sich genommen haben, daß Sie weder am Morgen noch am Mittag gegeſſen haben, obwohl Ew. Majeſtät den Feldmarſchall Lacy und mich durch Ihren ſtrengſten Befehl genöthigt haben, zu eſſen. Ich darf es und werde es nicht zugeben, daß Ew. Majeſtät Ihre eigene Nahrung, die letzte, die wir heute für Sie noch vielleicht beſchaffen können, fortgepen wollen. Ew. Majeſtät müſſen an Sich Selber denken, Sie ſind das der Kaiſerin, Sie ſind das Ihren Vökkern ſchuldig. Sie bedürfen der Stärkung, Sie müſſen eſſen!
Und Sie glauben, Graf, daß ich eſſen könnte, während dieſe da vielleicht ſterben? fragte der Kaiſer heftig. Gieb her, Günther, kommt Alle her und helft! Laßt uns dieſes Geflügel hier zerlegen, und in kleine Stückchen ſchneiden, ah, und was ſehe ich, da iſt, eine Büchſe mit Gelée. Ah, das iſt ein herrlicher Fund. Während Ihr das Fleiſch ſchneidet, werde ich, ſtatt des Weins, ihnen einflößen von dieſer Gelée. Gieb mir einen Löffel, Günther, nimm Dir auch einen, und folge mir. Ihr Beide da, abgeſeſſen, und helft den Herrn hier, das Geflügel zu zerſchneiden, aber in ganz kleine Biſſen, damit wir ein Stückchen haben für jeden Mund!
Mein Gott, Lacy, ſo helfen Sie mir doch, rief Graf Roſenberg,
den Kaiſer am Arm zurückhaltend. Der Kaiſer will ſeinen letzten Im⸗—
biß vertheilen.
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