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ſchwer erzählen laſſen, und die man geſehen haben muß, um an ſie glauben zu können, ſagte Johann ernſt. Wer vermag es, das Meer in ſeinem Aufruhr, den Himmel in ſeiner Wolkenſchwere, den Wald im Sturm zu ſchildern? Wenn aber das Volk in Be⸗ wegung kommt, ſo iſt es Meeresaufruhr und Ge⸗ witterdonner und Waldesſturm, Alles zu gleicher Zeit, und man erkennt die Wahrheit des Wortes, welches ſagt, daß die Stimme des Volkes die Stimme Gottes ſei.
Vox populi, vox dei, murmelte der Kaiſer. Ja, ja, wir wiſſen auch Latein.
Majeſtät, der ganze heutige Tag war nichts als
eine Illuſtration dieſes weiſen Wortes, das ſchon die
alten Römer als eine Wahrheit anerkannt. Die Stimme Gottes hörte ich auf allen Gaſſen, auf allen Plätzen Wiens, die Stimme Gottes vernahm ich in der Aula und im Ständehauſe, denn überall vernahm ich die Stimme des Volkes, und überall tönte ſie in derſelben Weiſe, überall rauſchte und donnerte und brauſte ſie dieſe drei Worte: Conſtitution! Preß⸗ freiheit! Volksbewaffnung!
Jeſus Maria, Sie haben das Alles ſelbſt gehört? fragte der Kaiſer erſtaunt. Sie ſind überall ſelbſt geweſen, Herr Oncle?


