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Nun, Durchlaucht, wie lange ſoll ich noch warten?
ſchrie die Frau, die eben wieder in der geöffneten Thür erſchien. Wollen Sie mir jetzt endlich die zwei⸗ tauſend Thaler zahlen, welche mein Mann von Ihnen bekommt?
Gerechter Gott, es iſt die Frau Obſt, rief Paſſy entſetzt.
Nun ja, ich bin die Frau Obſt, ſagte ſie lachend. Es wundert mich nicht, daß der Herr Haushofmeiſter mich erkennt. Wir haben uns ja oft genug auf Schloß Slupna geſprochen. Ja, ich bin Frau Obſt. Was ſoll's weiter?
Der Haushofmeiſter wandte ſich mit bleichem Ge— ſicht und zitternden Lippen nach dem Herzog Ludwig hin. Durchlaucht, ſagte er feierlich, wenden Sie all Ihren Einfluß an, damit der Prinz ſofort entfliehe, und laſſen Sie uns ja Niemand verrathen, daß wir dieſe Frau hier getroffen, denn ihr Mann ward eine Stunde vor meiner Abreiſe verhaftet, weil er verdächtig war, daß Er es geweſen, welcher die Mordthat verübt.
Ich ahnte es, oh, ich ahnte es, ſeufzte der Herzog. Das Gericht bricht über uns herein, und die Schande unſeres Hauſes wird offenbar werden vor aller Welt. Aber es ſoll nicht ſo ſein, und ſo lange ich lebe, will


