Teil eines Werkes 
4. Abtheilung, Erzherzog Johann als Reichverweser : 2. Band (1863)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

und ließ ihm und

Bruder?

er began⸗ hen. Er

ſein. Er gedrängt noſſinnen n gefaßt zu enden. ſchänd⸗ des Gra⸗ e Herzog Qualen en. Det aber die bis der ſtrömte en. Das

irdiſche

281

Menſch hatte nicht mehr die Kraft, ſich zu widerſetzen, er mußte gehorchen, er ſprach. Er erzählte mir von einer entſetzlichen Scene des vorigen Herbſtes, einer Scene, in welcher der unnatürliche Sohn von ſeiner Mutter, deren Vermögen er zerrüttet, von deren Gnade er lebte, mit wüthendem Drängen Geld ge⸗ fordert und dieſe es ihm verweigert habe. Da, in der Raſerei des Zornes ſtürzte der unnatürliche Sohn auf die Mutter hin, packte ſie am Halſe und hätte ſie erwürgt, wenn nicht Ricardo ihn mit Gewalt von ihr fortgeriſſen hätte.

Gelogen, gelogen, rief der Prinz. Es war nur ein Scherz. Ich ſtellte mich nur ſo zornig und un⸗ gebärdig, um die Mutter zu erſchrecken und Geld von ihr zu erpreſſen. Oh, ich hätte ihr nichts Böſes ge⸗ than, das wußte ſie wohl.

Sie wußte es nicht, denn ſeit jener entſetzlichen Scene zitterte ſie vor ihrem Sohn, und beim Himmel, ſie hatte wohl Grund dazu! Denn dieſe fürchterliche Scene wiederholte ſich noch einmal, und ein drittes Mal wagte es der verbrecheriſche Sohn ſogar, ein Piſtol auf ſeine Mutter anzulegen und ihr zu drohen, daß er ſie erſchießen werde, wenn ſie nicht ſofort die von ihm auf⸗ geſetzte Abtretungsacte aller ihrer Güter unterzeichne.