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davon geben, indem ich Ihnen ſage, wer ich bin und weshalb ich aus dem Exil heimkehre nach Europa. Ich—
Ich beſchwöre Sie, unterbrach ſie der Herr, indem er leiſe ſeine Hand auf ihren Arm legte, ich beſchwöre Sie, laſſen Sie mich zuerſt ſprechen. Geſtatten Sie mir, zu Ihnen zu reden, Ihnen mein Herz zu ent⸗ hüllen, bevor ich irgend etwas von Ihrem Leben, von Ihrer Stellung in der Welt erfahren habe. Ich kenne Sie, das iſt mir genug, und ich begehre nichts Ande⸗ res zu wiſſen. Name, Rang, Titel und Reichthümer, das Alles ſind eitle und vergängliche Dinge. Ich kenne Sie, und— ich liebe Sie! Ja, fuhr er leb⸗ hafter, inniger fort, ja, ich liebe Sie, liebe Sie mit der ganzen Kraft und Innigkeit meines Herzens, und im Vollgefühl dieſer Liebe frage ich Sie—
Fragen Sie mich nichts, unterbrach ſie ihn haſtig. Hören Sie erſt, was ich Ihnen ſagen will, jetzt Ihnen ſagen muß. Ich kehre einſam und allein nach langem Exil aus Amerika zurück, aber ich finde in meinem Vaterland eine Schweſter, eine Familie, ich finde da meinen Bräutigam wieder.
Ihren Bräutigam? Mein Gott, Sie ſind alſo nicht mehr frei? Sie haben ſich einem Andern verlobt? Mühlbach, Erzherzog Johann. 4. Abth. II. 4


